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Generalversammlung 2003

03.10.2003

Am 3. Oktober 2003 fand in Zermatt die 1. Generalversammlung der Zermatt Bergbahnen AG statt. Die Umsetzung der Fusion zur grössten, reinen Seilbahnunternehmung der Schweiz zeigt sich in einem erfolgreichen ersten Geschäftsabschluss.

Auf Businessplan-Kurs

Das erste Geschäftsjahr der Zermatt Bergbahnen dauerte vom 1. Januar 2002 bis 31. Mai 2003 und war ein Langjahr von 17 Monaten mit zwei Wintersaisons. Der Abschluss dieses Langjahres ist daher nicht repräsentativ für die Zukunft. Die Abschlusszahlen zeigen aber, dass die Zermatt Bergbahnen AG auf Businessplan-Kurs ist und die finanziellen Zielsetzungen von 40% Cashflow-Marge und einer Eigenkapitalquote von mindestens 40% auch in Zukunft wird erreichen können.

Mit einem Verkehrsertrag von CHF 81 Mio., einem EBITDA (Betriebsergebnis) von über CHF 41 Mio. (51%) und einem Cashflow von über CHF 36 Mio. (45%) ist dies ein stolzes Ergebnis für das Startjahr. Der Personalaufwand beläuft sich auf CHF 25 Mio. (31 %). Auch die Bilanz zeigt sehr gute Werte; das Verhältnis Eigenkapital zu Fremdkapital beträgt 46% zu 54%. Damit ist die Zermatt Bergbahnen AG eine sehr gesunde Gesellschaft.

Der Generalversammlung wurde beantragt, eine Jahresdividende von 4% bzw. 5.7% (d.h. CHF 2.85 pro Aktie) für das Langjahr auszuschütten.

In der Wintersaison 2002/03 wurden 1.14 Mio. Tageseintritte und 10 Mio. Frequenzen erzielt.

Eröffnung erste Gletscher-Sesselbahn der Schweiz

Die Zermatt Bergbahnen werden ihre Vorwärtsstrategie beibehalten und in den nächsten Jahren zahlreiche Projekte realisieren. Hierfür dienen die in kurzer Zeit erstellten Masterpläne für Bahnen und Pisten als Grundlage. Zu Beginn der Wintersaison 02/03 wird in Zermatt die erste Sesselbahn auf einem Gletscher in der Schweiz - die Furggsattel Gletscherbahn, eine 6er Sesselbahn mit Hauben - eröffnet. Zudem werden die 6er Sesselbahn Gifthittli, ebenfalls mit Hauben sowie die Schneianlage von Breitboden-Gant-Fluhalp-Rothorn ihren Betrieb aufnehmen.

Run auf den Gletscher

Das Geschäftsjahr 2003/04 hat ausgezeichnet begonnen, die Einnahmen bis Ende August liegen bereits deutlich über dem letzten Sommer. Der Run auf die Trainingspisten im Sommer/Herbst ist sehr gross, denn in Europa schrumpfen die Gletscherangebote laufend, und es gibt in Europa weder qualitativ noch quantitativ ein nur annähernd gleich gutes Angebot.

Erreichte Fusionsziele

Das Ziel, die Schaffung einer starken Bergbahnunternehmung, welche den Zermatterinnen und den Zermattern gehört, wurde durch die Fusion der vier ehemaligen Unternehmenseinheiten in vollem Umfange erreicht. Die Gefahr, dass einzelne Teile des Gebietes unkontrolliert an auswärtige Grossinvestoren gehen, ist gebannt. Die Zermatt Bergbahnen haben heute die Grösse und die Wettbewerbskraft, um langfristig gegenüber allen freundlichen und feindlichen Übernahmen gewappnet zu sein.

Grösste Schweizer Seilbahngesellschaft

Die Zermatt Bergbahnen AG betreibt 32 Seilbahnen mit einer Förderungskapazität von 43'010 Personen pro Stunde. Im Winter werden rund 200 km Piste unterhalten. Zusammen mit dem Winterkurort Cervinia sind es 400 km mit 59 Seilbahnen. Im Winter nennen 248 und im Sommer 188 Personen die Zermatt Bergbahnen als ihren Arbeitgeber, umgerechnet entspricht dies 217 Jahres - Vollzeitstellen. Die Zermatt Bergbahnen AG ist einer der grössten Arbeitgeber der Region.


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