Lärchenweg

Der Lärchenweg führt über Alpweiden, vorbei an lockerem Baumbestand. Darunter viele knorrige und alte Arven und hochgewachsene Lärchen. Der Themenweg ist dem Tannenhäher gewidmet.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Diese Wanderung ist im Herbst ein besonderes Erlebnis. Die Lärchennadeln wechseln ihre Farben von grün auf gelb bis rost-rot. Hier versteht man, warum immer wieder von goldenen Herbstwanderungen die Rede ist. Im Winter sind die Bäume kahl.

Jahrhundertelang jagte die Bevölkerung den Tannenhäher. Das Gerücht ging um, der Tannenhäher sei ein schlimmer Waldschädling. Sein übermässiger Verzehr von Nüsschen verhindere das Nachwachsen des Jungwaldes.

Erst in den 50er-Jahren des 20. Jahrhunderts wurde das Geheimnis des Tannenhähers gelüftet. Er nützt dem Baumnachwuchs viel mehr, als dass er schadet. Denn die relativ schweren Samen werden nicht wie bei anderen Nadelbäumen vom Wind verbreitet, sondern von ihm. Ein Tannenhäher sammelt pro Jahr zwischen 30'000 und 100'000 Nüsschen und vergräbt sie in Verstecken. Im Winter muss er sich bis zu 1 m tief in den Schnee graben, um zu seinem Vorrat zu kommen. Aber manche Nüsschen vergisst er...

  • Lärchen sind im Wallis ein beliebtes Baumaterial
  • Lärchen sind Ungeziefer-resistent (dank hohem Harzanteil)
  • Lärchen verlieren im Spätherbst ihre Nadeln
  • Informationstafeln in Deutsch, Englisch, Französisch, Japanisch
Schwarzsee - Hermettje - Furi

(Ungefähre Wanderzeit für die entgegengesetzte Richtung 2 h 25)

Unsere Empfehlung:
  • Gutes Schuhwerk
  • Allenfalls Wanderstöcke
  • Je nach Witterung passende Kleidung (immer dabei: Regenschutz)
Die Bergwelt rund um Zermatt mit ihren 38 Viertausendern bietet ein atemberaubendes Panorama und eine einzigartige Fauna und Flora.

Zusätzliche Informationen und Empfehlungen im Gäste-Informationscenter am Bahnhofplatz erhältlich.
  • Jede Bergtour sorgfältig planen und den eigenen Konditionen sowie dem Wetter und der Jahreszeit anpassen.
  • Das Wetter kann sich im Gebirge rasch ändern. Daher passende Kleidung und genügend Proviant und Wasser mitnehmen. Bei unsicherem Wetter rechtzeitig umkehren.
  • Dritte über die Tour informieren und wenn möglich nie alleine gehen.
  • Markierte Wege nicht verlassen und sich nicht ohne Bergführer auf Gletscher begeben.
  • Das Begehen der Skipisten ist verboten.
  • Rücksicht nehmen auf andere Wanderer sowie Pflanzen und Tiere.
  • Die Warntafeln beachten, die auf die ständige Gefahr im Flussbett und an den Ufern der Wasserläufe unterhalb von Stauanlagen und Wasserfassungen aufmerksam machen.
Zermatt ist autofrei. Die Zufahrt für den Privatverkehr ist nur bis Täsch (5 km vor Zermatt) erlaubt. Die Strasse Täsch - Zermatt ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

Die Weiterreise nach Zermatt erfolgt entweder mit einem privaten Taxianbieter oder mit den Shuttle-Zügen. Die Züge verkehren im 20-Minuten-Takt. Nach rund 12 Minuten endet die Fahrt auf dem Bahnhofplatz in Zermatt.
In Täsch stehen Parkhäuser mit gedeckten und ungedeckten Plätzen zur Verfügung. So z.B. im Matterhorn Terminal oder bei privaten Anbietern.

Weiterreise: siehe Anfahrt.
Mit der Bahn ins Matterhorn-Dorf: 3½ Std. vom Flughafen Zürich oder 4 Std. vom Flughafen Genf. Visp ist jeweils der Umsteigeort auf die Matterhorn Gotthard Bahn. Ab Visp führt die Bahnstrecke durch das Nikolaital, vorbei an kleinen, idyllischen Dörfern bis nach Zermatt.

Zermatt ist ausserdem Anfangs- oder Endpunkt der weltbekannten Glacier Express Panorama-Zugfahrt (St. Moritz / Davos – Zermatt).
"Themen erwandern in Zermatt", Zermatt Bergbahnen AG, Eigenverlag, Deutsch, Englisch, Französisch, ISBN 978-3-905756-68-5. Erhältlich bei den Zermatt Bergbahnen AG im Shop auf Matterhorn glacier paradise, via E-Mail info@matterhornparadise.ch oder per Telefon auf +41 (0)27 966 01 01.
Eine Wanderkarte im Massstab 1:25000 ist im Gäste-Informationscenter von Zermatt Tourismus erhältlich. Ebenso Broschüren mit Tipps und Empfehlungen.

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit mittel
Strecke 4,44 km
Aufstieg 62 m
Abstieg 773 m
Dauer 1,40 h
Niedrigster Punkt 1864 m
Höchster Punkt 2579 m

Startpunkt der Tour:

Schwarzsee (2'583 m)

Zielpunkt der Tour:

Furi (1'867 m)

Eigenschaften:

  • aussichtsreich
  • geologische Highlights
  • faunistische Highlights
  • Streckentour
  • mit Einkehrmöglichkeit
  • familiengerecht, Kinder
  • botanische Highlights
  • Bergbahnauf-/-abstieg

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