Die Kleine Zeitung, eine österreichische Tageszeitung, beispielsweise schreibt im Oktober 1950:
Die Katze auf dem Matterhorn. Cp.
Ein zehn Monate altes Kätzchen aus einem Hotel am Hörnligrat, von dem aus die Touristen zur Besteigung des Matterhorns zu starten pflegen, machte sich vor kurzem eines Morgens auf und folgte einer Partie von Bergsteigern. Gegen Abend traf das Tier auf der Solvayhütte ein, kletterte am folgenden Tag munter weiter und erreichte am dritten Tag, nachdem es eine zweite Nacht in einem Couloir verbracht hatte, den Gipfel des Bergriesen, wo eine Gruppe von Alpinisten ihr Frühstück mit ihm teilten. Da der Bergführer das Tier jedoch nicht unbeschützt zurücklassen wollte und der Abstieg wahrscheinlich auch für Katzen gefährlicher ist als der Aufstieg, nahm er es in seinem Rucksack mit nach dem Rifugio Principe Amadeo di Savoia auf der italienischen Seite. Dort behielt man den ungewöhnlichen Hochtouristen so lange in Pension, bis eine Partie ihn wieder nach Zermatt zurückbrachte, wo er inzwischen wohlbehalten eingetroffen ist.
Diese Geschichte ist die Grundlage für die Idee, einen aussergewöhnlichen Bergspielplatz zu schaffen: den Wolli-Erlebnisweg.
Entlang des unteren Höhenwegs (AHV-Wegs Nr 4a) entsteht auf einer Länge von über zwei Kilometern ein einmaliger Erlebnispfad mit besonderen Spielelementen. An den Weg gekoppelt ist ein Rätselspiel, welches auf mysteriöse Art und Weise gelöst werden muss. Eine Mischung aus Audio-, Text- und illustrativen Anleitungen sowie Informationen rund um Flora, Fauna und Leben in Zermatt rundet das einzigartige Erlebnis ab.
Facts and Figures
- Weglänge: 2.2 Kilometer
- Höhendifferenz: ca. 95 Meter (81 Meter Steigung / 110 Meter Abstieg)
- 17 Stationen mit Rätselexponaten in Spielplatzelemente integriert
Diese Seite wird regelmässig aktualisiert. Das Eichhörnchen Timmy, unser Reporter vor Ort, beobachtet die Vorgänge und berichtet fortlaufend.