Bergwanderweg

Rundweg Hängebrücke Randa

Die Rundwanderung zur Hängebrücke Randa verläuft durch Lärchenwälder und führt zu einem imposanten Rekordbau: zur längsten Fussgänger-Hängebrücke der Welt.

360° Panorama
  • Typ Bergwanderweg
  • Schwierigkeit mittel
  • Dauer 4,00 h
  • Länge 8,7 km
  • Aufstieg 999 m
  • Abstieg 999 m
  • Niedrigster Punkt 1408 m
  • Höchster Punkt 2267 m

Beschreibung

Der Weg beginnt beim Bahnhof Randa, von wo aus die Wegweiser «Europabrücke» die Richtung zeigen. Durch Lärchenwälder und am Aussichtspunkt auf dem "Hohtschugga" vorbei, erreichen Wanderer die Weltrekord-Hängebrücke "Charles Kuonen Hängebrücke". Mit 494 m ist sie die längste Fussgänger-Hängebrücke der Welt. Die Überquerung dauert knapp 10 Minuten und am höchsten Punkt schweben Fussgänger 85 m über dem Grabengufer. Nach der Überquerung geht es rechts dem Domhüttenweg entlang zurück nach Randa. Optional kann nach der Brücke ein Abstecher zur Europahütte gemacht werden.

  • Geeignet für die ganze Familie
  • Schwindelfreiheit ist Voraussetzung
  • Aussichtspunkt auf dem "Hohtschugga" auf 1'749 m
  • die Europahütte (1998/1999 erbaut) steht auf Stelzen
  • Die Europahütte liegt, wie der Name schon erahnen lässt, am Europaweg und somit auch an der Tour Monte Rosa.

Randa (Bahnhof) – Höüschbiel – Hängebrücke – Europahütte – Abstieg über Gere– Randa (Bahnhof)

Unsere Empfehlung:

  • Gutes Schuhwerk
  • Wasser und Proviant
  • Allenfalls Wanderstöcke
  • Je nach Witterung passende Kleidung (immer dabei: Regenschutz)

Für eine Probetour eignet sich die kürzere Hängebrücke bei Furi oberhalb von Zermatt. Mit einer Länge von 100 m führt sie über die Gornerschlucht und ist an der höchsten Stelle 90 m hoch.

 

Zusätzliche Informationen und Empfehlungen im Gäste-Informationscenter am Bahnhof in Randa erhältlich.

  • Bei Gewitter die Brücke meiden (Blitzschlag)
  • Schwindelfreiheit von Vorteil. Abklären, ob Kinder und Hunde die Brücke überqueren würden (Trittgitter), siehe Rubrik «Tipp des Autors»
  • Jede Bergtour sorgfältig planen und den eigenen Konditionen sowie dem Wetter und der Jahreszeit anpassen.
  • Das Wetter kann sich im Gebirge rasch ändern. Daher passende Kleidung und genügend Proviant und Wasser mitnehmen. Bei unsicherem Wetter rechtzeitig umkehren.
  • Dritte über die Tour informieren und wenn möglich nie alleine gehen.
  • Markierte Wege nicht verlassen und sich nicht ohne Bergführer auf Gletscher begeben.
  • Rücksicht nehmen auf andere Wanderer sowie Pflanzen und Tiere.
  • Die Warntafeln beachten, die auf die ständige Gefahr im Flussbett und an den Ufern der Wasserläufe unterhalb von Stauanlagen und Wasserfassungen aufmerksam machen.