Sonderausstellungen

NEUE PERSPEKTIVEN

Frauen in Zermatt – gestern und heute

Preview ab 28. Mai 2021:

Neue Perspektiven

2021 jährt sich die Erstbesteigung des Matterhorns durch Lucy Walker – der ersten Frau auf dem Matterhorn – zum 150sten Mal. Ausserdem ist 2021 das 50-jährige Jubiläum des Frauenstimm- und Wahlrechts in der Schweiz. Das Matterhorn Museum nimmt diese beiden Jubiläen zum Anlass, sich mit der Rolle der Frauen in der Zermatter Geschichte und Gegenwart und damit mit Fragen der Gleichstellung und Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft zu befassen.

Die interaktive Ausstellung im Matterhorn Museum und die Inszenierung auf der Gondelstrecke bis zum Klein Matterhorn heben «Frauengeschichten» aus dem Hintergrund hervor, machen die Frauen rund um Zermatt von gestern bis heute sichtbar und hinterfragen dabei die bisher erzählten Geschichten.

Von der Bergbäuerin über die Hotelière bis hin zur Touristin und Bergsteigerpionierin: NEUE PERSPEKTIVEN untersucht die Bedeutung der Frauen in der Gesellschaft und die Beziehungen zwischen den Geschlechtern. Die Ausstellung hinterfragt die soziale Ordnung im 19. Jahrhundert, die uns bis heute prägt und bietet den Besucher*innen an, Spuren zu hinterlassen, um damit in Zukunft Geschichte gemeinsam zu schreiben.

Auf der Suche nach der Wahrheit - 150 Jahre Erstbesteigung Matterhorn

ab Juli 2015

150 Jahre Erstbesteigung Matterhorn

Am 14. Juli 1865 endete eine der waghalsigsten und dramatischsten Erstbesteigungen der Alpinismusgeschichte in einer Tragödie: Der Engländer Edward Whymper, von Zermatt aus aufgebrochen, erreichte den Gipfel des 4478 Meter hohen Matterhorns vor seinem von Italien heraufsteigenden Herausforderer Jean-Antoine Carrel. Doch beim Abstieg stürzten vier Mitglieder der von Whymper geführten siebenköpfigen Expedition in den Tod – nach einem Seilriss. Trotzdem gelang es Whymper danach, sich mit seiner Version des Matterhorn-Dramas als heroischer Alpinist in der Weltöffentlichkeit zu etablieren, obschon Umstände und Schuldfrage des Absturzes bis heute nicht geklärt sind.

150 Jahre danach

Was bleibt nach 150 Jahren? Lassen sich die Umstände des Unglücks noch rekonstruieren? Der Zermatter Multimedia-Journalist Matthias Taugwalder, Fotograf spektakulärer 360-Grad-Panoramabilder von Alpengipfeln, ist ein direkter Nachfahre des berühmten Bergführers. Zum 150-Jahr-Jubiläum hat er seine intensive Recherche gestartet mit dem Ziel, genauer zu erfahren, was bei der Erstbesteigung wirklich geschah. Er interviewte Nachkommen der Erstbesteiger und dank der Digitalisierung sichtete er bisher unentdecktes, internationales Archivmaterial, das neue Einblicke in die alpinistische Pioniertat und das Leben seiner Vorfahren erlaubt.

Die Sonderausstellung im Matterhorn Museum Zermatt

Das Ergebnis dieses Projekts ist im Rahmen einer Sonderausstellung im Matterhorn Museum in Zermatt zu sehen. Erstmals in 150 Jahren sind diese historischen Zeitdokumente – zumindest in Bildform – an einem Ort vereint. Diese einmalige Sammlung von historischen Dokumenten wird zusätzlich in Form eines Ausstellungskatalogs konserviert, um sie der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Marke Matterhorn - Ein Berg als Verkaufsargument

ab Dezember 2006

Das Matterhorn ist ein globales Verkaufsargument geworden. Es ziert Produkte aller Art aus der ganzen Welt. Der Berg der Berge steht für Qualität, Tradition und die Schweiz schlechthin. Das Matterhorn Museum zeigt seine Sammlung an Produkten mit Matterhorn-Sujet als Teil der Dauerausstellung. Eine Sammlung, die stetig wächst.

Matterhorn Mania 1
© Felix Brönnimann

Welche Bedeutung hat das Matterhorn für die Menschen in Zermatt, welche Bedeutung hat es für die Schweiz oder weltweit? Im Rahmen des Projekts "Matterhorn Mania" diskutierten wir über den Berg der Berge auf den Bühnen dieser Welt. Den Rückblick zur Veranstaltung gibt’s auf dem Matterhorn Blog.