Familie Haller testete Zermatt

Die ganze Familie ein Wochenende in Zermatt… Und das als Gewinn für das kreativste Foto, das eingesandt wird. Das war die Vorgabe für den Wettbewerb. Gewonnen hat Familie Haller aus Hürth, Deutschland. Von 30. März bis 2. April 2017 hat sie die Destination Zermatt – Matterhorn unter die Lupe genommen und die Erlebnisse in einem Bericht zusammengefasst.


"Zermatt – eine Familien-Destination? Wir haben sie getestet!"

Wir waren völlig aus dem Häuschen, als uns Lara von Zermatt Tourismus darüber informierte, dass wir die Foto-Challenge gewonnen hatten. Marius kennt das Dorf seit seiner Kindheit. Er war 1993 im Alter von sechs Jahren das erste Mal in Zermatt. Doch der letzte Besuch ist lange her. Und jetzt als Vater einer zweieinhalbjährigen Tochter ergab sich eine ganz andere Perspektive auf den Ort und das Angebot.

Tag 1: Anreise mit der Bahn

Wir reisten von Köln (Deutschland) aus mit dem Zug an. Die drei Zwischenstopps mit Umsteigen waren etwas stressig, dafür entschädigte die Fahrt mit der Matterhorn Gotthard Bahn und ihren großen Panoramafenstern von Visp nach Zermatt. Lenia hatte ihren Spaß, Kühe, Vögel und auch Esel zu zählen, an denen wir vorbeifuhren.

In Zermatt angekommen, wurden wir von Lara und Corinne von Zermatt Tourismus freundlich empfangen. Sie überreichten uns drei Skipässe für das Wochenende, sowie die Vouchers, mit denen wir verschiedene Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten testen konnten. Dabei stand es uns frei, was wir wann machen wollten. Lenia schenkte dem nur wenig Aufmerksamkeit. Sie ließ sich lieber von Mama mit der großen Wolli-Figur fotografieren.

Vom Bahnhof machten wir uns auf den Weg zum Hotel La Ginabelle. Schon der erste Eindruck war sehr gut. Lenia hieß man mit einem Luftballon willkommen, was wir so vorher noch in keinem Hotel erlebt hatten. Wie gut man hier auf Kinder eingestellt ist, sollten wir aber später noch erfahren. 

Man hatte für uns ein wirklich schönes Zimmer mit tollem Blick auf das Matterhorn reserviert. Für Lenia hatte man bereits ein Kinderbett zurechtgemacht. Außerdem fielen uns die Bademäntel und Handtücher für den Wellnessbereich auf. Auch ein kleiner Kinderbademantel war dabei. Sogar einen Flaschenwärmer für Babynahrung hatte man bereits im Zimmer bereitgestellt.

Testfamilie - Wolli

Berge, Schnee und Schlitten

Als erstes nutzten wir die uns überreichten Skipässe dafür, mit der Gornergrat Bahn bis ganz nach oben auf den Gornergrat zu fahren. Die Aussicht auf die Gletscher von dort oben ist sagenhaft! Mit der nächsten Bahn fuhren wir hinunter bis nach Rotenboden, wo wir mit einem Voucher zwei Schlitten ausgeliehen haben. Einen mit Kindersitz, einen ohne. Da es jedoch noch recht früh am Tag war und die Schlittenpiste frisch präpariert, legten die Schlitten schon auf den ersten Metern ordentlich an Tempo zu. Auf den steileren Abschnitten war die Fahrt für Lenia mit ihren zweieinhalb Jahren zu schnell und sie bekam Angst. An der Seite der Schlittenpiste hätten wir uns auch eine Begrenzung oder einen Fangzaun gewünscht. So brachen wir die Fahrt nach etwa 500 Metern ab und machten stattdessen eine Schlitten-Wanderung bergauf zurück zur Station. Anschließend ging es mit der Gornergrat Bahn bis runter nach Riffelberg und von dort mit den Gondeln bis hoch zum Trockenen Steg. Nach einem Mittagessen im dortigen Restaurant nahmen wir dann die Großkabinenbahn hoch zum Klein Matterhorn. Wir wollten auf die Aussichtsplattform und wurden von dem atemberaubenden Ausblick nicht enttäuscht.

Testfamilie - Schlitteln

Das Hotel La Ginabelle – ein Paradies für Familien

Anschließend machten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel. Im Spa- und Wellnessbereich entspannten wir uns im Whirlpool, schwammen und plantschten im Outdoor-Pool und genossen die Stille im Dampfbad. Anschließend gingen wir zum Abendessen. Auch hier merkten wir, wie gut sich das Hotel auf Familien mit Kindern einstellt. Lenia hatte ihr eigenes Kinderbesteck, es gab Utensilien zum Malen und ein dreigängiges Kindermenü. Das Essen im Hotel war sehr abwechslungsreich und lecker. Allerdings zog sich die Zeit - bedingt durch das sechsgängige Menü von uns Eltern - etwas in die Länge. Deshalb hätten wir uns gewünscht, dass man schon vor 19:00 Uhr mit dem Abendessen hätte beginnen können.

Tag 2: Skifahren für die ganze Familie

Am nächsten Tag hatte Lenia nach einem reichhaltigen Frühstück die Gelegenheit, im hoteleigenen Kinderclub zu spielen – natürlich unter Aufsicht einer Betreuerin – während wir Eltern im Skigebiet auf Sunnegga, Blauherd und Rothorn die Zeit für etwas Skifahren nutzten. Die Ausrüstung wurde uns von Flexrent gleich gegenüber der Sunnegga Bahn zur Verfügung gestellt, was schnell und unkompliziert war. Nach einem etwas windigen, aber fast durchweg sonnigen Vormittag auf den Pisten ließen wir uns bei Chez Vrony auf Findeln von der Aussicht, dem tollen Essen und netten Service verwöhnen.

Danach machten wir uns auf den Weg zurück ins Dorf. Als wir im Hotel eintrafen, schlief Lenia noch friedlich ihren Mittagsschlaf. Scheinbar hatte sie das viele Spielen und Malen im Kinderclub ganz müde gemacht. Sicher tat ihr das Kraft tanken gut, denn nach Mittag ging es erneut zu Flexrent und dann mit der Sunnegga Bahn hoch ins Skigebiet. Diesmal aber war Lenia die Skifahrerin. Zermatt Tourismus hatte einen Skilehrer für sie gebucht, der ihr bei den allerersten Versuchen auf den Skiern helfen sollte. Lenia war völlig begeistert vom Wolli-Park, einem Areal für kleine und große Skianfänger. Auf den flachen Hängen und den Förderbändern für den Weg nach oben schaffte es Lenia, sich auch alleine fortzubewegen. Roman, ihr Skilehrer von der Stoked Ski- und Snowboard Schule war ein toller und sehr einfühlsamer Lehrer. Neben viel Spiel und Spaß zeigte Lenia großes Talent fürs Skifahren, was auch Roman attestierte. Wir Eltern waren sehr stolz und tanzten die gesamten zwei Stunden mit drei Kameras um die beiden herum.

Testfamilie - Skifahren Stoked

Auch im Dorf gibt’s viel zu erleben

Als wir wieder im Dorf ankamen, war es schön warm und die Sonne schien. Bei einem Spaziergang durch den Ort kamen wir am Spielplatz Obere Matten 2 vorbei. Lenia testete die Schaukel, die Rutsche und das Klettergerüst über eine Stunde lang ausgiebig. Uns Eltern fiel währenddessen auf, dass der Spielplatz seine besten Tage hinter sich hat und es an der Zeit wäre, sowohl den Boden als auch die Sitzbänke zu erneuern. Leider stolperte Lenia über einen der hochstehenden Pflastersteine. Auch für den Zaun mit seinen zwei zur Straße gerichteten Eingängen gibt es sicherlich eine bessere Lösung, damit Kinder den Bereich nicht unkontrolliert verlassen können.

Die Zeit vor dem Abendessen verbrachten wir wieder im Spa- und Wellnessbereich des Hotels. Evgenija nutzte einen Gutschein für eine Ganzkörperbehandlung. Das Angebot an Behandlungen war sehr umfangreich und die Mitarbeiterin nett und kompetent. Völlig entspannt ließen wir den Tag anschließend bei dem gemeinsamen Abendessen ausklingen. 

Testfamilie - Wellness

Tag 3: Der Abschied naht

Am Tag unserer Abreise nutzten wir die Zeit nach dem Frühstück dafür, Souvenirs für Freunde und Familie zu kaufen. Danach verbrachten wir die letzte Stunde in Zermatt bei einem leckeren Mittagsessen im Chalet Hotel Schönegg. Von dort hat man einen tollen Ausblick über das Dorf und auf das Matterhorn. Anschließend gingen wir zum Bahnhof, wo wir uns von Zermatt Tourismus und selbstverständlich auch Wolli verabschiedeten.

Wir hatten einige schöne Tage in Zermatt. Obwohl wir nur wenige Stunden Ski gefahren sind, boten sich ausreichend andere Aktivitäten an, um gemeinsam mit der Familie eine schöne Zeit zu verbringen. Das zeigt uns, dass in Zermatt selbst während der Skisaison auch die Gäste auf ihre Kosten kommen können, die nicht von morgens früh bis nachmittags auf den Pisten unterwegs sind. Für uns steht fest: Zermatt ist eine Familien-Destination und wir kommen wieder!"

Testfamilie - Essen Schönegg

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