Grab des unbekannten Bergsteigers

Auf dem Bergsteigerfriedhof seht das „Grab des unbekannten Bergsteigers“. Er erinnert an die über 500 Toten, die es seit 1865 am Matterhorn gegeben hat. Und an die Vermissten und Toten, die nach dem Absturz nicht oder nicht vollständig geborgen werden können.

Beschreibung

Alpinisten erleben manchmal böse Überraschungen: Steinschlag, Lawinenniedergang, Wetterwechsel. Das Restrisiko bleibt immer – für manche endet es tödlich. Am Matterhorn Abgestürzte werden durch die Wucht der Aufpralle auf Felsvorsprüngen fragmentiert. Die Bergung ihrer Überreste gelingt oft nicht vollständig. Die Landschaft am Fuss des Matterhorns gibt oft Jahrzehnte später Körperfragmente frei, die nicht konkret Verunglückten zugeordnet werden können. 27 Vermisste sind bis heute nicht aufgefunden worden.

Respektvoller Umgang mit dem Tod

Der Zermatter Bergführer Harry Lauber hat immer wieder Fragmente am Fuss der Matterhorn Nordwand gefunden. Er hat sich ihrer angenommen und sich dafür eingesetzt, dass das Grab errichtet wird. „Die Verunglückten verdienen einen respektvollen Umgang und einen Ort, wo ihre Überreste ruhen können“, betont er. An sie erinnert das Grab, angeschrieben in den Sprachen Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch. Das Grab wurde im Sommer 2015 im Zusammenhang mit dem 150. Jahrestag der Erstbesteigung des Matterhorns im Jahr 1865 errichtet.

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