Sprache: Deutsch
Zermatt. No matter what
 

*Zermatt / Matterhorn

Dom (4‘545 m ü.M.)

Der Dom ist ein massiver und beeindruckender Berg in der Mittelachse der Mischabel-Gruppe, zwischen Täschhorn und Lenzspitze gelegen. Er ist der höchste Berg der Schweiz, der ganz auf Schweizer Staatsgebiet liegt und neben dem Mont Blanc und dem Monte Rosa (Dufourspitze, Nordend, Zumstein und Signalkuppe) der dritthöchste Gipfel der Alpen. Er kann auch mit Skiern bestiegen werden. Die erste Skibesteigung fand am 18. Juli 1917 durch den Briten Sir Arnold Lunn mit dem Führer Joseph Knubel, dem Erstbegeher der Eiger-Nordostwand. 

Namensherkunft 
Benannt wurde er vermutlich zu Ehren des Domherrn von Sitten, Joseph Anton Berchtold, dem Erstvermesser der Mischabelgruppe (1833). 

Geschichte / Sage 
„Von jeher galt es als grosse Ehre, seinen Fuss als Erster auf das stolze Haupt des Mischabels zu setzen. Dieser Ruhm gebührt, der Sage nach, nicht etwa einem Bergsteiger der neueren Zeit: Der Mischabel ist schon längst erstiegen worden. Freilich vor Urzeiten – als noch niemand sich um Tagebücher scherte – durch einen Mann, der weder Gott noch den Teufel fürchtete. Der Verwegene hatte sich nun mal in den Kopf gesetzt, den Mischabel zu besteigen. Leichthin schlug er alle Mahnungen in den Wind und begab sich alsbald, nur mit dem Allernötigsten und einer Garbe Stroh versehen, von Saas-Fee aus auf den gefährlichen Weg. Flink wie eine Gämse kletterte er über Geröll und Felsbänder, setzte über Gletscherspalten, stieg immer höher und höher hinauf. Nach drei Tagen erreichte er eine Stelle, von der’s nicht mehr weiterging. Er entfachte auf dieser, heute dom genannten Schneekuppe ein weit ins Saas- und Mattertal ausstrahlendes Strohfeuer. Das war sein letztes Lebenszeichen, denn es hat ihn keiner mehr je zu Gesicht gekriegt.“ (Nach Otto Supersaxo).

Höhe

4'545 m ü.M.

Erstbesteigung

11. September 1858

Erstbesteiger

J. Llewellyn Davies, Johann Zumtaugwald, Johann Kronig, Hieronymous Brantschen




Informationen für Wanderer

Verschiedene Wandertipps mit Sicht auf den Berg

Gamsweg (Rothorn paradise - Furgji - Tufternalp)

Bergbahnen-Angebote

Preise

Informationen für Ausflügler

Infos über die verschiedenen Peaks

Vom Rothorn paradise hat man eine gute Sicht auf den Dom.

 

 

Informationen für Bergsteiger / Alpinisten

Talort

Saas-Fee (1‘803 m ü.M.)
Randa (1‘407 m ü.M.)

Ausgangspunkte

Mischabeljoch Biwak (3‘851 m ü.M.)
Domhütte (2‘940 m ü.M.)

Verschiedene Routen

Die Normalroute führt von Randa (1'407 m ü.M.) im Mattertal zunächst über Wanderwege und versicherte Steige zur Domhütte (2'940 m ü.M.). Dort beginnt dann die eigentliche Hochtour. Über den Festigletscher erreicht man das Festijoch, von wo aus der ziemlich schwierige Festigrat zum Gipfel führt. Der Normalanstieg erfolgt jedoch über die technisch einfachere, objektiv aber gefährlichere (Gletscherspalten) Route über den Hohberggletscher. Bei beiden Anstiegen erreicht man den Gipfel über einen schmalen, ausgesetzten Firngrat.

Verpflegungsstellen /
Berghütten

Domhütte (2‘940 m ü.M.)

Bergführer-Erfahrungen / TippsEs sind über 1600 hm zu bewältigen und der Abstieg ist durch den Gegenanstieg auf das Festijoch und der sehr rutschigen Moräne auch sehr lang.Insbesondere beim Abstieg vom Festijoch auf die Südseite ist mit Steinschlag zu rechnen. Man steigt lange neben der steilen felsigen Wand ab aus der schon mal riesige Felsbrocken ausbrechen können. Der nordseitige Gletscher kann sehr tückisch sein und seine Spalten sind tief. Die Strecke führt eine ganze Weile in diesem Gletscher. Auch hier, vor allem beim Abstieg kann man deutlich schlechtere Schneeverhältnisse vorfinden als beim Aufstieg. Das Joch ist in technischer Hinsicht nicht schwierig jedoch erfordert es trotzdem extreme Vorsicht. Man kann nicht allen Fixseilen trauen, manche sind ziemlich zerfleddert. Beim Abstieg ist der Fels zum Teil feucht oder nass.
Der Ausstieg aus der "Wand" ist am Nachmittag extrem glitschig und würde bei einem Sturz direkt in den Bergschrund führen. Deshalb tut man sehr gut, die Steigeisen noch im Fels anzulegen. Im unteren Teil der Nordflanke ist ein Bereich zu passieren, der durch weiter oben liegende, grosse Seracs gefährdet wird. Besonders beim Abstieg sollte dieser Bereich möglichst schnell und ohne Pause und Reden passiert werden.


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