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Zermatt Festival - Höhepunkte, Holliger und Herbstzeitlose

Die sechste Ausgabe des Zermatt Festivals ist vorüber

In seiner diesjährigen, sechsten Ausgabe präsentierte sich die Herbstzeitlose unter den Klassik Festivals persönlicher wie nie. Insbesonders die Zermatt Festival Chamber Music Academy war ein grosser Erfolg - hinsichtlich der musikalischen Zusammenarbeit sowie in der Art, wie sie von Gästen wahrgenommen wurde.


Das Konzert der Stipendiaten der Festivalakademie in der Riffelalpkapelle auf 2222 m ü.M. beendete die sechste Ausgabe des Zermatt Festivals, das in diesem Jahr deutlich gewachsen ist. Es verstand in aussergewöhnlicher Art und Weise mit seinen Besuchern zu kommunizieren.

Nebst einem interessanten Programm aus barocken, romantischen und zeitgenössischen Kompositionen, u.a. “Le vin herbé” des Westschweizer Komponisten Frank Martin, dargeboten von erstklassigen Künstlern von Rang und Namen, hat es die Festivalleitung von Giovanna Panese verstanden, die Festivalbesucher auf Entdeckungsreise zu nehmen und zu überraschen. Als Höhepunkt kann der Konzertabend unter der Leitung von Marcus Creed bezeichnet werden. Scharoun Ensemble Berlin, Vocalconsort Berlin, Oberwalliser Vocalensemble und Solisten brachten u.a. Mozarts Könungsmesse vor ausverkauften Kirchenbänken dar. Das Stück wurde zusätzlich am darauffolgenden Morgen in die katholische Messe integriert. Begeistert hat zudem das Auftaktkonzert mit dem Kammerorchester Basel und dem Mezzosopran Vesselina Kasarova, mit Werken von Händel. Von ausgesprochener Feinheit war das Klavierkonzert des jungen deutschen Pianisten Joseph Moog.

Zauber der Riffelalp: Dort faszinierten der französische Pianist Michel Dalberto sowie das Scharoun Ensemble Berlin mit dem Oboisten Jonathan Kelly, die u.a. Kompositionen des Composer in Residence, Heinz Holliger spielten. Dieser prägte die dritte Festivalwoche, und rief grosses Interesse und Aufmerksamkeit hervor, indem er seine Kompositionen und auch die Auswahl klassischer Werke vor dem Publikum erörterte. So konnten die Konzertbesucher u.a. die selten gehörte 2. Fassung von Mendelssohn Bartholdys “Italienische Symphonie” hören.
Wiewohl das Zermatt Festival gerne als Sommerresidenz des Scharoun Ensembles Berlin bezeichnet wird, ist deren Aufenthalt an Arbeitsintensität nicht zu überbieten, da sie neben ihren Konzerten unterrichten. In diesem Jahr waren es 31 Stipendiaten aus 17 Nationen in einem Zeitraum über zwei Wochen. Die öffentlichen Proben sowie auch die Akademie-Konzerte in der Englischen Kirche, dem Parkhotel Beau Site sowie im Grand Hotel Zermatterhof waren durchgängig aussergwöhnlich gut besucht. Grossen Anklang fanden auch die Einführungen zu den Werken im Zermatterhof, die in diesem Jahr das erste Mal stattfanden.

Die siebte Ausgabe des Zermatt Festivals findet statt vom 2. - 18. September 2011.

Das Programm wird ab Dezember 2010 bekanntgegeben.
Der Kartenvorverkauf beginnt ab März 2011.

www.zermattfestival.com

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