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Air Zermatt: Modernster Helikopter Bell 429 neu in der Flotte

Die Air Zermatt hat die Flotte um den modernsten Helikopter Europas erweitert: Neu steht ab Mitte September der Helikoptertyp Bell 429 im Dienste der berühmten Bergretter. Das Schweizer Helikopterunternehmen steht für Zuverlässigkeit und Schnelligkeit. Die Spezialisten der Air Zermatt retten Verunfallte von den Bergen und aus Gletscherspalten und leisten Transport- und Touristenflüge.

Die Zermatter Bergrettungspioniere entwickeln und verfeinern laufend Rettungstechniken, die dank dem Zusammenspiel zwischen Helikoptercrew und Bergretter zu höchster Effizienz gelangen. Gerold Biner, CEO der Air Zermatt: „Mit dem neuen Helikopter Bell 429 können wir neu auch noch schwierigere Nachtrettungen vornehmen“. Der mit dem Kennzeichen HB-ZSU immatrikulierte Heli erhielt als Spezialeinbauten hoch leistungsfähige Suchschweinwerfer des Typs SX5, eine Infrarotkamera „Max Viz“, die zertifizierte Nachtsichtvorrichtung NVG (Night Vision Goggles), eine 90 Meter lange Winde sowie moderne Medizintechnik. Er ist für den Blindflug zugelassen und wird ab Mitte September 2012 im Einsatz sein.

In drei Bereichen tätig
Wichtigstes Standbein der Air Zermatt ist der Materialtransport. 60 Prozent der Flugstunden werden bei Transportflügen realisiert. Baustoffe in allen Formen und Längen werden dabei mit den Helikoptern Lama und Ecureuil als Unterlast zu Gebirgsbaustellen, Bergbahnen, Berghütten oder Lawinenverbauungen geflogen. Die Air Zermatt ist auch spezialisiert für Holztransport, Montagen, Begrünungen, Feuerlösch-Einsätze und für Spezialaufträge mit der Arbeitsplattform. Der neue Bell 429 eignet sich beispielsweise ganz besonders für Wartungsarbeiten bei Hochspannungsleitungen, weil er mit zwei Motoren ausgerüstet und darum besonders sicher ist. Das zweitgrösste Flugaufkommen verzeichnet die Air Zermatt durch Rettungs- und Überführungsflüge von Verletzten. Das dritte Standbein sind die Touristenflüge. Im Angebot sind Rundflüge über die Alpen, rund ums Matterhorn, Taxiflüge von den Schweizer und internationalen Flughäfen in die Feriendestination Zermatt oder Heliskiing auf die Gebirgslandeplätze. Der gesamte jährliche Kerosinverbrauch der Air Zermatt zu diesen Landeplätzen entspricht einer einzigen Tankladung für den Linienflug einer grossen Passagiermaschine von Zürich nach New York.

Internationale Vernetzung
Die Air Zermatt ist aufgrund ihrer weltweit führenden Position in der Bergrettung international vernetzt. Das Unternehmen arbeitet mit Forschungsstationen in Deutschland und Österreich sowie mit der ISSM (International Society for Mountain Medicine) und weiteren international tätigen Organisationen zusammen. Gerold Biner, CEO der Air Zermatt, amtet seit Oktober 2010 als Präsident der IKAR, der weltweiten Plattform für den Austausch für Bergrettungs-Knowhow. Die Vernetzung der Air Zermatt bringt es auch mit sich, dass regelmässig Knowhow-Tansfers gemacht werden. So ist die Air Zermatt seit 2010 daran, in Nepal eine Rettungsstation aufzubauen, wo Helikopterpiloten und Bergretter für hoch komplexe Rettungen in Höhen bis zu 7000 Metern ausgebildet werden. In ihrer über 40-jährigen Erfolgsgeschichte hat die Air Zermatt zudem bereits drei Heroism-Awards (1972, 1976, 2010) sowie zahlreiche weitere internationale Auszeichnungen erhalten. 



Fakten Air Zermatt
 

Gründungsjahr Air Zermatt  1968
Basen      Zermatt, Raron, Gampel, Sion (Kanton Wallis)
Anzahl Mitarbeiter   über 60
Davon Helikopterpiloten 10
Anzahl Helikopter 8
Helikoptertypen und Anzahl Bell429 (1), EC135 (1) Ecureuil B3 (4), Lama (2)
Einsatzgebiet Wallis und bei Grossereignissen auch in der ganzen Schweiz 
Ausbildungs-Knowhowtransfers  Nepal, Kroatien, Russland, Türkei, Chile
Zermatt Tourismus | Tel +41 27 966 81 00 | info@zermatt.ch