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Zermatt zeigt seine Freeride-Kompetenz

29.01.2013

Freerider schwärmen: Zermatt bietet die höchstgelegenen und schönsten Schneehänge der Alpen. Zum Herunterjumpen, und das vor herausragendem Bergpanorama. Im Februar steht Zermatt bei der Freeride-Community im Schaufenster. Während einer Woche messen sich die zwei weltbesten Freeride-Teams.

Samuel Anthamatten ist das Zermatter Aushängeschild wenn es ums Freeriden geht. Der Profi-Athlet stellt anlässlich des Swatch Skiers Cup sein Wissen als Head Guide zur Verfügung. Freeriden ist Skifahren im freien Gelände, auch „Backcountry“ oder „off-piste“ genannt. Wer sich ausserhalb der Pisten bewegt, ist Könner in Sachen Tiefschneefahren, hat die Lawinenkunde intus und weiss vor allem im Zermatter Gebiet auch, wo Gletscherspalten zur tödlichen Gefahr werden können. Was bei den Freeridern easy aussieht, hat viel mit Vorbereitung zu tun. Sie beobachten und studieren mit ihren Ferngläsern die Hänge, die sie befahren wollen. Sie memorisieren die Couloirs und Hänge, um im Gelände die Ideallinie fahren zu können. In Zermatt ist es allerdings der Einheimische Samuel Anthamatten, der bestimmt, wo gefahren werden kann und ob es die Verhältnisse erlauben, die Contests durchzuführen. Dies zur Sicherheit für die Fahrer.

Amercias gegen Europa
Beim Swatch Skiers Cup (10. bis 15. Februar 2013) stehen sich die Teams von Amerika und Europa gegenüber. Die Top-Riders aus der Bigmountain- und Slopestyle-Szene sind eine eingeschworene Gemeinschaft. Cool und souverän stehen sie am Hang, und wenn sie hinunterfahren, sehen ihre Jumps und Figuren easy und locker aus. Captain Americas und Titelverteidiger ist der charismatische Cody Townsend. Captain Europe und Gegner zusammen mit seiner Mannschaft ist der Schwede Kaj Zackerisson.

Zuschauer willkommen
Die 16 Ausnahmeathleten dürften sich wie Magnete für Zermatt auswirken. Denn die Rennen werden auf mehreren TV-Kanälen übertragen, zahlreiche Journalisten von Print- und Onlinemedien reisen an. Zuschauer sind bei Schwarzsee und Furgg herzlich willkommen. Zu sehen sind Ausnahmetalente wie das Südtiroler Jungtalent Markus Eder, Richard Permin (F) und Sverre Liliequist (Swe), auf der Americas-Seite Josh Daiek und Rory Bushfield (beide USA).  Beim Restaurant Käsestube bei Furgg und beim Restaurant Schwarzsee kann man sich in Position bringen, um das ultimative Bild eines Freeridestars zu schiessen. Andere Contests werden voraussichtlich im Bereich des Äschhorns oder dem Alphubel mit Helikopterzubringer realisiert. Die Stars können aber auch beim Training im Gravity Park beobachtet werden.

Mit der Community auf Tuchfühlung
Alle Athleten, Amerikaner wie Europäer, werden im Hotel Backstage für eine Woche (10.-15.02.2013) ihre Heimat haben. Autogramme: Am Mittwoch, 13.2. und Freitag, 15.2., 17 Uhr, in der Vernissage Bar im Hotel Backstage.
„Zermatt hat alles fürs Freeriden“
Samuel Anthamatten (27) stellt für den Swatch Skiers Cup sein Wissen als Profifreerider und Zermatter Geländespezialist zur Verfügung. Der ausgebildete Bergführer und Skilehrer wird als Head Guide und verantwortlicher Bergführer bestimmen, welche Hänge befahren werden. „Die ganze Umsetzung des Swatch Skiers Cup ist für Zermatt einzigartig“, schwärmt Samuel Anthamatten. Zermatt habe die Landschaft, inklusive jeder Höhe, von subalpin bis hochalpin, erklärt er. Aber nicht nur das: „Wir haben alles, die Berge, die Hotels, das Nightlife und die Gastronomie“, fügt er an. Denn Freerider sind dafür bekannt, auch das Nachtleben geniessen zu können. 

„Mit diesem Event steht Zermatt weltweit im Fokus der Freeride-Comunity und macht sich damit bei einer wichtigen Gästezielgruppe mit packenden Bildern einen Namen“, sagt Marketing-Manager Marc Scheurer von Zermatt Tourismus. Samuel Anthamatten doppelt nach: „Es geht nicht darum, die grossen Massen anzulocken sondern zu zeigen: Zermatt ist für diese Sportart klein aber fein.“ 

Zermatt bietet für Freerider, die (noch) nicht zu den Stars zählen, attraktive Hänge. 38 Kilometer gelbe Pisten stehen in verschiedenen Gebieten zur Auswahl – am Rothorn, Stockhorn/Hohtälli/Triftji, Sandiger Boden und Schwarzsee. Diese Gebiete sind mit Skiliften erschlossen und lawinensicher markiert. Da geht es über Buckel, durch Rinnen, teilweise in Neigungswinkeln, die nichts für Angsthasen sind. Im Zweifelsfall gilt allerdings: Einen Bergführer buchen.

 


Cody Townsend in Action

Cliff Jump von Chopo Diaz

Inspektion der Freeride Pisten vor dem Matterhorn

Der Berg ruft - Aufstieg zum Gipfel

Zermatt Tourismus | Tel +41 27 966 81 00 | info@zermatt.ch