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Lektüre: Das um ein Haar geköpfte Matterhorn

23.01.2013

Das Matterhorn muss für vieles den Kopf hinhalten. Als Symbol der Schweiz – unter anderem. Das hätte ihm auch fast den Kopf gekostet. Eine spannende Lektüre bietet das Buch von Thomas Wyss. Er hat Geheimnisse rund ums Matterhorn und rund um die Schweiz gelüftet.

Es sollte ein Attentat auf das Wahrzeichen der Schweiz werden. Doch wie alle wissen, hat es nie stattgefunden. Was aber nur wenige wissen: Die Lage war ernst, ja sogar so ernst, dass das Matterhorn wirklich nur noch wegen dummer Zufälle steht. Im Jahre 1936 waren in Deutschland die Nazis an der Macht. Kein Geringerer als der deutsche Verkehrsminister Eltz-Rübenach, wollte das Symbol der Schweizerberge zerstören. Deckname der Attentats-Mission: „Irmgards nächtlicher Kuss“. Die Bomber mit den entsprechenden Bomben sind auch tatsächlich losgeflogen. Zum Glück kam keiner an, und einer ist tatsächlich unweit des Matterhorns, im Monte Rosa-Massiv abgestürzt.

Haarsträubende Lektüre
Bei der Matterhorngeschichte handelt es sich um Tatsachen. Die Akten liegen vor, aber ob es rund um das Fast-Attentat diplomatische Demarchen gab, ist bis heute unbekannt. Das Buch von Thomas Wyss birgt 17 weitere Geschichten rund um Schweizer Symbole, inklusive Unterlagen, Aktenauszügen, Briefen, Notizen. In einer Buchrezension ist zu lesen: Einige Geschichten sind so haarsträubend, als wären sie erfunden“, (Veroika Scheuermeier). Unterhaltungswert: Hoch!

Informationen: Autor: Thomas Wyss. Titel: Das um ein Haar geköpfte Matterhorn. 200 Seiten, Fona Verlag 2012, ISBN 978-3-03781-047-7; CHF 35.90


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