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Ein wachsendes Segment in Zermatt: Angebote für Luxusgäste

Zermatt ist Klasse. Das schätzen vor allem auch Gäste, die nicht auf den Preis achten müssen. Sie wollen einfach nur den top Aufenthalt am Fusse des Matterhorns erleben – entspannt und hochkarätig. Zermatt, die Destination von ihrer diskreten Luxus-Seite.

In Zermatt sind die Reichen und Schönen zwar präsent. Aber sie stellen sich nicht zur Schau. Im Gegenteil, sie geniessen die in Zermatt allseits bis ins Detail respektierte Privatsphäre, international „Privacy“ genannt.

Glückliche und unglückliche Celebrities
Viele Celebrities verbringen darum entspannte Tage in Zermatt. Für sie ist Zermatt der perfekte Mix an hochklassigem Angebot und authentischer Bergwelt, autofrei und darum ruhig und nachhaltig. Mit einer Restaurantszene, die ihresgleichen sucht und dem Angebot, das ganze Jahr über in der alpinen Bergwelt Ski fahren zu können. Und Zermatt steht für Diskretion – seit Generationen absolut respektiert von Hoteliers, Skilehrern, Bergführern und Kellnern. Ob Könige, Adelige, Topmanager und Stars, hier bleiben sie unbehelligt. Beim Shoppen, am Skilift, im Restaurant. Dorfbewohner schmunzeln, wenn wieder einmal die Rede ist vom ehemaligen Filmstar-Ehepaar Tom Cruise und Nicole Kidman. Sie fuhren vor einigen Jahren mit der offenen Pferdekutsche durchs Dorf, um die von ihnen vermisste Aufmerksamkeit zu erlangen. Aber sie sind die Ausnahme.

Schnelle Anfahrt mit Komfort
Das Team von Beat und Doris Lauber von Taxi Alphubel und Limousinen Service bedient auch das Luxussegment: „Ob Luxusliner in Busgrösse oder schwarze Mercedes-Limousinen, die Gäste sind sehr anspruchsvoll.“ Zum Premium-Abholservice ab Flughafen gehören – gleich zu welcher Tages- und Nachtzeit – frische Sandwiches, Früchte und gekühlte Getränke, natürlich auch Champagner. Es darf aber auch einmal ein Fünf-Gang-Imbiss sein. Die Gäste setzen alles daran, Zeit zu sparen. So ergab sich, dass sich eine Gruppe von 15 Passagieren aus Norwegen in fünf Limousinen auf dem Weg vom Flughafen Zürich nach Zermatt in den Autos fliegend ins Skidress stürzte. Nach dem Autoverlad durch den Lötschberg gings im Konvoi zum Helilandeplatz bei Gampel. Und von dort direkt per Helikopter aufs Rothorn, zum Skifahren.

Spezialisierte Leistungsträger
134 äusserst luxuriöse klassifizierte Fünfstern-Ferienwohnungen stehen zur Auswahl. Hinzu kommen Chalets, die Luxusresidenzen sind. In den Preisen, die pro Woche auch mal über 35’000 CHF sein können, ist der Blick aufs Matterhorn inbegriffen. Mit grosszügiger Wohnfläche, Wellnessbereich mit Innen- und Aussenpool, mit schönstem Intérieur mit erlesenen Materialien, modernster Technik und einem Service, der keine Wünsche offen lässt. „Das Segment der Luxusgäste in Zermatt ist am Wachsen“, sagt Silke Reineke von Mountain Exposure, einem Unternehmen, das darauf spezialisiert ist, den Chaletgästen die Wünsche von den Lippen abzulesen. Ihre Gäste stammen aus aller Welt, viele von ihnen kommen seit Jahren aus Grossbritannien. „Je reicher und prominenter die Gäste sind, umso korrekter und umgänglicher sind sie“, weiss Silke Reineke aus Erfahrung. Der Service umfasst Catering, offene Bar rund um die Uhr, tägliche Reinigung, Concierge Service und vieles mehr.

Das Chalet Zermatt Peak seinerseits kostet in der Hochsaison für zwei Wochen über 200'000 CHF und ist im Zermatter Hochpreissegment das teuerste. Wenn oben auf den Felsen die grossen Fensterfronten erleuchtet sind, rätseln auch mal Einheimische, wer wohl momentan da oben residiert. Um am nächsten Tag einen verstohlenen, aber möglichst unentdeckt-diskreten Blick auf einen berühmten Sportler zu werfen.

Zeit wird mit Geld aufgewogen
Bei der Air Zermatt wissen auch die Piloten: Zeit ist Geld. So lassen sich viele Gäste per Helikopter an den Flughäfen Genf, Zürich und Mailand abholen. „Wir haben auch Stammgäste, die mit ihrem Privatjet bis Sitten fliegen und dann mit uns per Helikopter nach Zermatt kommen“, sagt Air Zermatt-CEO Gerold Biner. Er könnte viele Namen von Stars und Topmanagern aufzählen. Doch in Zermatt liegt hier ein Mantel des Schweigens. „Wir helfen unseren Fluggästen Zeit zu sparen“, sagt er und erzählt, wie er einem Topmanager noch schnell passende Skischuhe ins Skigebiet flog. Zum Alltag mit reichen Gästen gehört für die Air Zermatt der Heliflug zum Shoppen nach Mailand oder St. Moritz. Aber leider auch, bei Unfällen und Maleurs, die Gäste von den Pisten und Bergen zu retten.
Der Mann des Vertrauens
In den Fünfsternehotels ist der Concierge die Person, die alles weiss, alles koordiniert und die Sonderwünsche seiner Gäste kennt: „Wichtig ist für uns, ein gutes Netzwerk zu haben“, sagt Jonathan Klis vom Fünfsternehotel Mont Cervin Palace. So kann er innert Stunden einen Babysitter auftreiben, Theaterkarten besorgen und Basics erledigen wie Skileher oder Bergführer organisieren. „Es sind aber die Spezialwünsche, die es interessant machen“, weiss er und erzählt, wie das Hotel für die zahlreichen russischen Gäste ein Spezial-Feuerwerk für den russischen Silvester organisiert hat. Gibt es auch Wünsche, die nicht erfüllt werden? „Ja“, sagt er sibyllinisch, lächelt charmant und gibt zu verstehen: Nachfragen zwecklos.

Das begleitete Bergerlebnis

Viele illustre Gäste suchen natürlich auch das authentische Bergerlebnis. Zahlreiche Bergführer haben seit Jahren ihre Stammgäste, die sie Jahr für Jahr auf immer wieder andere Berge führen, im Winter mit ihnen Skifahren gehen. So erzählt der Präsident der Bergführer, Reinhard Zeiter: „Diese Gäste sind dienstleistungsbewusst, nehmen eher mal ein Taxi oder einen Heliflug, um zu einem erlebnisreichen, guten Tag zu kommen.“ Die Bergführer sind Betreuer, Bezugsperson, Kenner der Bergwelt und verantwortungsbewusste Begleiter und Anleiter.

Mit den Einheimischen auf Erlebnistour

Ralph Schmidhalter, der Leiter der Schweizer Skischule, kann viel von den reichen und berühmten Stammgästen seiner Skischule erzählen, die im Jahr 1929 gegründet wurde: „Sie haben zu Hause teilweise Butler und Diener. Dann sind wir Skilehrer ihre persönlichen Betreuer in Zermatt.“ Manche betreuen dieselben Gäste seit 30 bis 40 Jahren. „Da kann es vorkommen, dass ein Skilehrer während drei Wochen mit seinen Gästen unterwegs ist. Nicht nur in Zermatt, sondern auch mal zu einem Abstecher in die Rocky Mountains in den USA.“ Kürzlich sei auch ein Skilehrer in die Skihalle nach Dubai eingeladen worden.

Auch der „Concierge Service VIP Zermatt“ der Skischule Stoked betreut unter anderem dieses Gästesegment. „Es sind nicht nur die messbaren Faktoren, die gesucht sind“, sagt Kaspar Stettler von Stoked. Und verweist etwa auf „personalisierte Skiliftgespräche.“ Damit man harmoniert, werden den Gästen die passenden Guides zugeteilt. Natürlich sind auch andere Erlebnisse als reines Skifahren gefragt: Der Besuch in einer Skifabrik in Disentis, mit Hin- und Rücktransport per Heli. Es darf aber auch einmal der Kick sein, wie beim actionreicheren Programm mit Flug zum Aeschihorn, Abseilen in die Gletscherspalte oder mit Paragliding in Italien.

Der Abholservice mit Limousinen gehört für gutbetuchte Gäste zum Ferienalltag.

Heliskiing erfreut sich bei den Gästen des Luxus-Segments grosser Beliebtheit.

Zermatt Tourismus | Tel +41 27 966 81 00 | info@zermatt.ch