Wenn der Pulverschnee lockt

Skifans können es kaum erwarten, um zu Winteranfang die Skier hervorzunehmen und über die weiten Pisten zu gleiten. Christian Meier, Skilehrer und Schulleiter der Schneesportschule Stoked, weiss, was diesen Winter besonders angesagt ist.

© Zermatt Tourismus

Christian Meier führt seine Gäste gerne ins immense Skigebiet, in Zermatt sind das bis zu 360 Pistenkilometer: "Es ist die Vielfältigkeit der Pisten, ihr Variantenreichtum, die das Skigebiet einmalig machen." Er schwärmt vom höchstgelegenen Skigebiet der Alpen, von den breiten Carving-Pisten, die von Testa Grigia (3'480 m) nach Laghi Cime Bianchi bei Cervinia hinunterführen. "Oder die Pisten mit sehr steilem Gelände wie die Piste 54 beim Hirli oder das Furggloch. Aber auch die Gelben Pisten, wohin es sportliche, ambitionierte Fahrer zieht – bei denen das echte Freeride-Gefühl aufkommt." Gelbe Pisten sind gesicherte Pisten, die nicht präpariert werden, wie jene am Hohtälli. "Heute sind die Fahrwünsche breit gefächert."

Wie fährt man heute Ski?

Auf die Frage, was denn diesen Winter für Fahrtechniken angesagt seien, holt Christian Meier aus: "Das ist schwer zu sagen. Die Bedürfnisse für das schönste Fahrgefühl sind ganz unterschiedlich und sind vor allem vom Alter abhängig",  weiss er aus Erfahrung. Bei den Carvingskis ist es das Gefühl der Geschwindigkeit, des Gleitens über den Schnee. Ab 12 Jahren, wenn die Fahrer im Teenageralter sind, zieht es sie zum Freeski- und Freestyle-Erlebnis in den Snowpark. Das entspricht ihrem Lebensgefühl. Da geht man meist in Gruppen hin. Was sicher ist – es darf nicht allzu früh am Morgen sein, frühestens um 11 Uhr, denn Teenager schlafen gerne aus. Eine Ausnahme gäbe es allerdings fürs Frühaufstehen: dann, wenn es nachts geschneit hat und der glitzernde Pulverschnee lockt. Laut Christian Meier ist der Snowpark beim Klein Matterhorn eine der grossen Attraktionen des Zermatter Skigebiets. "Die jungen Fahrer gehen gerne in Parks, die Tag für Tag geshaped und unterhalten sind, und Zermatt bietet genau das."

Christian Meier - Stoked

Sattelfeste Technik und gute Ausrüstung

Wenn man auf den Pisten jemanden sieht, der beim Kurven mit einem Knie fast im Schnee ist, dann handelt es sich um jemanden, der mit der Telemark-Technik fährt. "Auf diesen Winter hat sich für Telemarker einiges getan", weiss Christian Meier.  Die Bindungen seien noch mehr entwickelt, damit man noch besser abseits der Pisten fahren könne. "Im Gebiet Klein Matterhorn und den umliegenden Viertausendern ist das Gelände traumhaft schön", sagt Christian Meier. Aber: "Da ist das Gelände auch tückisch. Darum empfehlen wir für diese Fälle, einen ortskundigen Bergführer zu buchen." Telemark ist immer ein Thema, aber laut Christian Meier handelt es sich bei der Community der Telemarker immer um eine kleine, aber verschworene Gemeinschaft.

Auch das Snowboarden darf nicht unterschätzt werden. Entgegen dem Trend nimmt die Anzahl Snowboardlektionen bei uns in der Schule zu.

Je nach Skimodell können unterschiedliche Techniken gefahren werden. Skis wie Easy Carver oder All Mountain sind für das entspannte Fahren. Die Slalomcarver haben eine grössere Taillierung, was das saubere, exakte Kurvenfahren ermöglicht. "Wir hier in Zermatt können immer alle Skimodelle ausprobieren", sagt Christian Meier und verweist auf den Skitest. Dieses Angebot gibt es seit Jahren, jeweils von Mitte Oktober bis Ende November. Ausprobiert werden können 175 Skimodelle von 14 Marken.  

Skilehrer, der Traumjob

Christian Meier hat schon Hunderte von Sportlerinnen und Sportler durch das Matterhorn Ski Paradise geführt. Dank seiner Erfahrung als Skilehrer schaut er, dass in jedem Fall auf den Gast eingegangen wird. Dabei geht es aber nicht einfach nur ums reine Skifahren. "Es ist der Mix zwischen Technik und dem Gesamterlebnis am Berg", erklärt er. Das heisst, Gäste wollen nicht nur schöne Schwünge über sonnenglitzernde Skipisten ziehen. Sie wollen die Aussicht, die Natur, das sportliche Erlebnis als Gesamtes in all seinen Facetten erleben. Und so geht das… Junge und junggebliebene Erwachsene, das sind Gäste zwischen 20 bis 55 Jahre, fahren am Morgen gerne intensiver. "Danach kehren wir in einem der vielen weltberühmten, kulinarisch hochkarätigen Bergrestaurants in Zermatt, Cervinia oder Valtournenche ein, in welchem wir vorgängig für die Gäste einen Tisch reserviert haben. Nach Dessert, Café und Grappa ist nur noch der Schwung heimwärts angesagt", sagt Christian Meier. Und was machen die Senioren? "Das ist oft verblüffend. Die sind so gut in Form, dass man sie getrost als Vorbild betrachten darf: Skifahren und Zeit für Genuss halten sich die Waage."

Ski- und Snowboardschule Stoked

Erste Private Schneesportschule in Zermatt, gegründet 1994

Dienstleistung Ski, Snowboard, Telemark und Langlauf Unterricht. Begleiten von Anfängern bis Könnern im Skigebiet Zermatt-Cervinia-Valtournenche inklusive Tipps für die besten Restaurants
Mitarbeiter in der Hochsaison knapp 100 Schneesportlehrer
Sprachen 11 Sprachen, inklusive zwei Mandarin (Chinesisch) sprechende Skilehrer
Frauenanteil 40 %
Christian Meier 46jährig, Gründer und Mitinhaber von Stoked
Schneesportlehrer mit eidgenössischem Fachausweis 

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