Schwarzsee - Schönbielhütte

Der Weg zur Schönbielhütte bringt viel Abwechslung. Der Blick von der Hütte auf die Matterhorn Nordwand ist überwältigend.

Beste Jahreszeit

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Beschreibung

Die Namen verraten jeweils klar, was Sache ist. Schönbiel heisst im Zermatter Dialekt "schöne kleine Ebene auf einer Anhöhe". Von der Anhöhe der Schönbielhütte aus ist der Blick auf das Matterhorn unvergesslich, ein wahrgewordener Traum. Und wie es die Träume so an sich haben: Je nach Wetterlage kann die Aussicht auf das mächtige Matterhorn mit seiner Nordwand auch unheimlich wirken.

Der Weg zur Hütte führt über die unterschiedlichsten Berglandschaften: bewirtschaftete Alpweiden, Kieslandschaft der ehemaligen Gletscherzunge des Zmutt-Gletschers, Endmoränenseen, Staumauer mit Elektrizitätskraftwerk, grosse Seitenmoräne. Beim Rückweg nach Furi: Alpweiden mit Kühen, Lärchen-Arven-Mischwald.

  • Wasserfall: Arbenbachfall
  • Wild beobachten möglich
Schwarzsee - Innerer Stafel (Auffangbecken) - Schönbielhütte - Chalbermatten - Zmutt - Furi
Unsere Empfehlung:
  • Gutes Schuhwerk
  • Allenfalls Wanderstöcke
  • Je nach Witterung passende Kleidung (immer dabei: Regenschutz)
In der Nähe der Schönbielhütte halten sich ab und zu Steinböcke auf.

Die Bergwelt rund um Zermatt mit ihren 38 Viertausendern bietet ein atemberaubendes Panorama und eine einzigartige Fauna und Flora.

Zusätzliche Informationen und Empfehlungen im Gäste-Informationscenter am Bahnhofplatz erhältlich.
  • Jede Bergtour sorgfältig planen und den eigenen Konditionen sowie dem Wetter und der Jahreszeit anpassen.
  • Das Wetter kann sich im Gebirge rasch ändern. Daher passende Kleidung und genügend Proviant und Wasser mitnehmen. Bei unsicherem Wetter rechtzeitig umkehren.
  • Dritte über die Tour informieren und wenn möglich nie alleine gehen.
  • Markierte Wege nicht verlassen und sich nicht ohne Bergführer auf Gletscher begeben.
  • Das Begehen der Skipisten ist verboten.
  • Rücksicht nehmen auf andere Wanderer sowie Pflanzen und Tiere.
  • Die Warntafeln beachten, die auf die ständige Gefahr im Flussbett und an den Ufern der Wasserläufe unterhalb von Stauanlagen und Wasserfassungen aufmerksam machen.
Zermatt ist autofrei. Die Zufahrt für den Privatverkehr ist nur bis Täsch (5 km vor Zermatt) erlaubt. Die Strasse Täsch - Zermatt ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt.

Die Weiterreise nach Zermatt erfolgt entweder mit einem privaten Taxianbieter oder mit den Shuttle-Zügen. Die Züge verkehren im 20-Minuten-Takt. Nach rund 12 Minuten endet die Fahrt auf dem Bahnhofplatz in Zermatt.
In Täsch stehen Parkhäuser mit gedeckten und ungedeckten Plätzen zur Verfügung. So z.B. im Matterhorn Terminal oder bei privaten Anbietern.

Weiterreise: siehe Anfahrt.
Mit der Bahn ins Matterhorn-Dorf: 3½ Std. vom Flughafen Zürich oder 4 Std. vom Flughafen Genf. Visp ist jeweils der Umsteigeort auf die Matterhorn Gotthard Bahn. Ab Visp führt die Bahnstrecke durch das Nikolaital, vorbei an kleinen, idyllischen Dörfern bis nach Zermatt.

Zermatt ist ausserdem Anfangs- oder Endpunkt der weltbekannten Glacier Express Panorama-Zugfahrt (St. Moritz / Davos – Zermatt).
"Orts- und Flurnamen der Gemeinde Zermatt", Klaus Julen und weitere, 1995. Erhältlich in der Buchhandlung ZAP in Zermatt. "Zermatter Sagen und Legenden", Karl Lehner, Neuauflage von 1982, ZAP CH-3900 Brig, ohne ISBN-Nummer "Der Wächter des Matterhorns – mein Leben auf der Hörnlihütte", Kurt Lauber. Droemer Verlag 2012. Deutsch, evtl. Japanisch. ISBN 978-3-426-27573-3.
Eine Wanderkarte im Massstab 1:25000 ist im Gäste-Informationscenter von Zermatt Tourismus erhältlich. Ebenso Broschüren mit Tipps und Empfehlungen.

Kondition 

Technik 

Erlebnis 

Landschaft 

Schwierigkeit schwer
Länge 19,70 km
Aufstieg 832 m
Abstieg 1543 m
Dauer 7,10 h
Niedrigster Punkt 1864 m
Höchster Punkt 2689 m

Startpunkt der Tour:

Schwarzsee (2'583 m)

Zielpunkt der Tour:

Furi (1'867 m)

Eigenschaften:

  • aussichtsreich
  • geologische Highlights
  • faunistische Highlights
  • Streckentour
  • mit Einkehrmöglichkeit
  • botanische Highlights
  • Bergbahnauf-/-abstieg

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