Erlebnisbericht Skitest Zermatt

Die Luft ist frisch. Der Atem zeigt sich als Wölkchen. Dennoch weist noch nichts auf einen Skitag und viel Schnee hin. Denn das Dorf Zermatt zeigt sich noch in goldenen Herbstfarben.

Wir fahren mit der ersten Gondel der Zermatt Bergbahnen am Morgen von Zermatt zum Trockenen Steg auf knapp 3‘000 m. Der Ausblick auf die umliegenden höchsten Schweizer Gipfel ist schon auf der Fahrt beeindruckend und so verfliegt die Zeit bis wir oben aus der Gondel aussteigen.
Klare Bergluft, eine phantastische Aussicht auf die hochalpine, schneebedeckte Gletscherlandschaft lassen einem das Herz aufgehen.
Aus der Gondel ausgestiegen, stehen wir schon fast im Skitest-Center. Wir haben also richtig entschieden, dass wir am Morgen bereits die Skischuhe angezogen haben. Obwohl es auch Schliessfächer auf Trockener Steg hat, und wir überlegt hatten, ob es wohl komfortabler sei die Skischuhe erst beim Skitest anzuziehen. Aber so haben wir Zeit gespart und sind die Ersten.
Ein gut gelaunter Gianni nimmt uns in Empfang. Alle Zweifel, ob wir vielleicht bereits etwas Ahnung über Skimaterial hätten mitbringen müssen, sind verflogen. Er fragt uns aus. Wieviel Ski wir schon gefahren seien. Tage? Wochen? Gar Jahre? Nun wird er detaillierter und hat einen ersten Vorschlag für den „perfekten Ski für Euch“, wie Gianni sagt.
Gianni überlässt uns jedoch nicht unserem Schicksal, sondern fragt uns, ob wir nicht einen „Ski Insider“ zum Testen mitnehmen möchten. Wir sind etwas schüchtern: „Einen Ski Insider extra für uns? Und was macht der mit uns?“
Schwungvoll kommt Oli und wünscht uns auf Zermatterdeutsch „Tag wohl! Ich komme mit Euch und schaue, welcher Ski für Euch der Richtige ist.“ Und schon sind wir mitten drin, im Skitest. Wir fühlen uns mit mal wie Profis. Schnell werden die Skibindungen nach Gewicht und Schuhgrösse von den Bindungstechnikern angepasst und los geht’s.
Die erste, kurze Abfahrt geht zum 6er-Sessellift „Furggsattel“. Dort sitzen wir auf. Für kalte Tage hat es Hauben, heute jedoch wollen wir den unmittelbaren Blick auf diese Bergwelt, die uns in ihren Bann gezogen hat. Während der Fahrt erzählt uns der Zermatter Skilehrer Oli wo man was im Skigebiet erleben kann. Oben angekommen wissen wir bereits: Ein Tag Skifahren in Zermatt reicht also nicht aus. Uns schwirren die Informationen im Kopf herum: Skifahren nach Valtounenche, unendlich viele Kilometer traumhafter Abfahrt, dort Mittagessen im Foyer de Guide beim Walter, der trocknet sein Trockenfleisch selbst. Dann, nicht zu verpassen, der Cappuccino auf der Testa Grigia, das Gebiet Gornergrat, Rothorn, Geheimtipp Schwarzsee…
Aber jetzt müssen wir uns konzentrieren. Oli fährt in gemächlichen Schwüngen voraus. Wir denken „Gott sei Dank überfordert er uns nicht“. Nun bleibt er aber stehen und bittet uns vorauszufahren. „Um mir ein Bild von Eurem Können zu verschaffen“ sagt er. „So kann ich Euch am besten den perfekten Ski empfehlen.“ Einleuchtend.
Also fahren wir vor. Geben natürlich unser Bestes um Eindruck zu schinden. Beim nächsten Stopp zeigt Oli sich begeistert. „Güat“ sagt er, was Zermatterdeutsch ist und „gut“ bedeutet. Er erklärt uns Details zu dem Ski, welchen wir fahren und gibt uns einige Tipps zu unserer Skitechnik. Auf dem letzten Stück zurück zu Trockener Steg fühlt sich unsere Skitechnik schon viel „ausgefeilter“ an.
Wir testen noch ein Modell, obwohl es uns das erste Paar Ski bereits angetan hat. Die „Ski Insider“, hatten das richtige Gespür aus 175 Paaren Ski haben sie gleich mit dem ersten Paar genau richtig gelegen. Aber wir testen gerne noch ein anderes Skimodell. Noch mehr Tipps über Zermatt, die Pisten, die besten Restaurants und am Ende des wundervollen Skitages ist klar: Mindestens die nächsten zehn Jahre gehen wir in Zermatt Skifahren.

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